
Potsdam belegt im neuen Städteranking 2025 im Infrastrukturindex den 1. Platz unter 71 deutschen Großstädten. Mit 57,9 Punkten liegt die Landeshauptstadt vor Regensburg und Ingolstadt.
Der Infrastrukturindex bewertet, wie gut Städte in den Bereichen Forschung und Bildung, Verkehr und digitale Netze sowie Klimaresilienz aufgestellt sind. Potsdam erreicht hier Spitzenwerte, etwa bei der Dichte von Hochschulen, der Forschungslandschaft und der digitalen Vernetzung.
Auch in den weiteren Auswertungen des Städterankings steht Potsdam gut da: Im Niveauranking liegt die Stadt mit 54,2 Punkten auf Platz 19, im Dynamikranking mit 53,2 Punkten auf Platz 12. In allen drei Wertungsbereichen ist Potsdam damit die bestplatzierte Großstadt in den ostdeutschen Ländern.
Zukunftsfähiger Standort für Wissenschaft und Innovation
Grit Schkölziger, SPD-Co-Fraktionsvorsitzende: “Damit wird bestätigt, was wir als SPD schon lange betonen: Potsdam ist ein leistungsstarker, attraktiver und zukunftsorientierter Standort.”
Nico Marquardt, SPD-Co-Fraktionsvorsitzender: “Die starke Infrastrukturbewertung zeigt, dass Potsdam hervorragende Rahmenbedingungen für Forschung, Lehre und wissensintensive Branchen bietet und unsere Stadt als Standort für Innovation, Technologie und nachhaltige Entwicklung weiter profiliert. Mit dem neuen Campus am Brauhausberg werden wir diese Stärke als SPD-Fraktion weiter gezielt ausbauen.“
Denise Leonhardt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Bauausschuss: „Eine gute Infrastruktur darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Mieten und Immobilienpreise vielerorts stark steigen. Wir müssen dafür sorgen, dass Wohnen für alle Menschen in Potsdam bezahlbar bleibt – gerade für Familien, Menschen mit geringem Einkommen“
Frank Reich, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Bauausschuss: „Erfolgreiche Infrastrukturpolitik entsteht dort, wo Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft langfristig zusammenarbeiten. Wir werden diesen Kurs fortsetzen.“
Der Infrastrukturindex würdigt Klimaresilienz und Verkehr, doch eine echte soziale und klimafreundliche Mobilitätswende braucht mehr: bezahlbaren, verlässlichen Nahverkehr, sichere Rad- und Fußwege sowie barrierefreie Angebote für alle.
„Die gute Gesamtlage darf nicht dazu führen, dass bestimmte Quartiere übersehen werden. Eine gezielte Stadtentwicklungspolitik muss eine hohe Lebensqualität in allen Stadt- und Ortsteilen gewährleisten“, so Leonhardt weiter.